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Ein außergewöhnliches Figurenspiel für Erwachsene haben die LILARUM Direktorin Traude Kossatz und die Regisseurin Karin Koller produziert: In „Wiener Orchestrion“ wird der Spezies der Wiener Typen ins Herz geschaut. In siebzehn Episoden sehen wir schräge Figuren und Szenen mit Einwänden, Vorwänden und subtilem Humor.
Alles ganz wienerisch – als sei man im Prater und fahre dort durch die Geisterbahn: Reinhard der Giftzwerg, Konrad der Alleswisser, Rudi der Zwidere, Adele die Mitfühlende. Da sind die Genügsamen, die sagen: „I könnt’s a schön hab’n. Aber i leg kan Wert drauf.“ Oder die unendlich vielen Damen mit Pelzmützen und Hund, die stoisch in Reih und Glied sitzen und bedrohliche Blicke ins Publikum werfen. Der Miesmacher, geistiges und körperliches Nackabatzl, fährt in seiner Badewanne herum: “Wird dös was, i glaubs ja net, schaut net guat aus.“
Eine Szene ist skurriler als die andere und die Befindlichkeiten werden ins Groteske gezogen. Die tiefgründigen Texte (gesprochen von Elisabeth Prohaska, Alexandra Sommerfeld, Susi Stach, Gerhard Rühmkorf, Gregor Seberg) und das Figurenspiel (Karin Bayerle, Manuela Hämmerle, Sabine Geisler) und die differenzierte Musik (Vicki Schmatolla) tragen das Publikum durch einen vergnüglichen Theaterabend.
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Buch und Regie:
Karin KOLLER
Figuren und Bühne:
Traude KOSSATZ
Musik:
Vicki SCHMATOLLA
Figurenspiel:
Karin BAYERLE
Sabine GEISLER
Manuela HÄMMERLE
Stimmen:
Yvette MATTERN
Elisabeth PROHASKA
Alexandra SOMMERFELD
Susi STACH
Gerhard RÜHMKORF
Gregor SEBERG
Regieassistenz:
Johanna RANGE
Bühnentechnik:
Sabine GEISLER
Paul KOSSATZ
Bühnenwerkstatt:
Andrea GERGELY
Licht:
Roman HAILING
Erstaufführung 2004
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