|
Obwohl Lollobien gar keine Schnecke ist, wohnt er trotzdem in einem Schneckenhaus, das am Ende eines langen Weges liegt. Tagsüber schläft Lollobien tief und fest, erst, wenn Mond und Sterne am Himmelszelt ihren Platz einnehmen, kommt er aus seinem Haus und spielt auf der Wiese. Sobald der Tag erwacht, geht er wieder schlafen. Eines Morgens aber, Lollobien ist gerade wieder eingeschlummert, kommen zwei streitende Grillen des Weges. "Zirp!", schimpft die dünne Grille. "Zeepp!", meckert die dicke. Immer lauter streiten die beiden, bis sie plötzlich Lollobiens Schneckenhaus entdecken. "Zaaappp, zaaappp!", zirpen die beiden und stecken die Köpfe ins Haus. "Das ist mein Haus!", ruft Lollobien. Doch die beiden Grillen schieben und drücken so fest, dass das Schneckenhaus zerbricht.
Lollobien muss sich auf die Suche nach einem neuen Haus machen. Um keine Zeit zu verlieren, wandert er sofort los. Zum ersten Mal erlebt er die Wiese am helllichten Tag. Er ist fasziniert von den bunten Farben und den vielen Tieren, denen er begegnet. „Kannst du mir dein Haus geben?“, fragt er eine große alte Schnecke. Leider kann sie ihr Haus nicht entbehren, doch sie tröstet ihn und erklärt ihm: „Überall auf der Welt gibt es leere Schneckenhäuser.“ „Dann geh ich nach überall!“, beschließt Lollobien. Auf dem Weg dorthin lernt er die lustigen Weberknechte Seppi und Peppi kennen, er trifft auf eine Spinne und einen Vogel, auf Glühwürmchen, Ameisen, Regenwürmer und einen leuchtenden Feuersalamander. Und er findet tatsächlich ein wunderschönes Schneckenhaus!
Zur Spielplan-Übersicht >>>
Karten jetzt online reservieren! >>>
|
Nach Motiven aus dem Kinderbuch "Lollobien"
von Brigitte Peter
Text:
Friedl Hofbauer
Regie:
Traude Kossatz
Andrea Kufner
Puppen-/Bühnengestaltung:
Traude Kossatz
Stimmen:
Bernd Jost
Elisabeth Löffler
Katharina Manker
Michael A. Mohapp
Michael Niavarani
Hilde Sochor
Bettina Wanek
Komposition:
Fritz Keil
Instrumente:
Donna Wagner
Mecki Pileczky
Gert Schubert
Alfred Winter
Erstaufführung 1989
| |